Programm 2026 Filmarchiv Einreichung

Was in mir schreit

Spieldauer:
5
Gattung:
Spielfilm
Veröffentlichungsdatum:
2025
Ursprungsland:
Deutschland
Sprache:
Deutsch
Regisseur*innen:
Konstantin Schell, Şeyda Okumuş
Drehbuch:
Şeyda Okumuş, Konstantin Schell, Jonas Renzing
Darsteller*innen:
Şeyda Okumuş, Konstantin Schell, Silke Wittfooth
Kurzbeschreibung:
Wie fühlt sich eine Welt an, in der Schmerz, Angst und Ignoriertwerden zum Alltag gehören? Dieser Kurzfilm begleitet eine junge Frau durch fragmentierte Szenen, die auf den ersten Blick gewöhnlich wirken, jedoch tiefe emotionale Wunden offenbaren. Gefangen zwischen der Härte der alltäglichen Realität und einer surrealen, rot getönten Albtraumwelt verdichten sich ihre Erlebnisse zunehmend zu einem stillen Schrei – einem kraftvollen Ausdruck innerer Zerrissenheit. Der Film zeigt, wie scheinbar kleine, alltägliche Momente für Frauen zu emotionalen Schlachtfeldern werden können, und macht die ständigen Herausforderungen sichtbar, mit denen sie konfrontiert sind. Er erzählt von der Resilienz und inneren Stärke, die es braucht, trotz Angst und Isolation weiterzugehen. Entstanden im Rahmen des Nur-48-Stunden-Wettbewerbs zum Thema „My World“, lädt dieser Film die Zuschauer:innen dazu ein, über die verborgenen Kämpfe hinter der Fassade des Normalen nachzudenken – und über den Mut, den es braucht, in einer Welt zu bestehen, die sich oft kalt und feindlich anfühlt.
Biografie Regisseur*innen:
Şeyda Okumuş (born 1996, Türkiye) is a media artist, filmmaker, and performer based in Kiel. She studies Philosophy and Fine Arts (teacher training) at the Christian-Albrechts-Universität and the Muthesius Kunsthochschule. Her work combines cinematic and performative elements to explore fear, memory, corporeality, and self-dissolution. Light, language, sound, and movement are central to her artistic expression. Her experimental film "19 Grad" received first prize (Nichtsilberner Hering) at the Filmfest Schleswig-Holstein in 2025. She also participated in the Blickfang exhibition at Kunstraum B with the installation Decalcomania, where she merged experimental visual language with spatial staging. Konstantin Schell (born 1997) is active as a filmmaker in his free time and has gained practical experience in various areas of film through the film group “Blueberry” in Kiel. His focus lies in directing and working with actors, with the aim of conveying cinematic content clearly and effectively.
Premierenstatus:
Kiel-Premiere
Festival:
FFSH 2026